2026-04-26 Wildkräuterwanderung
Bei bestem Wetter für eine neue Aktion im Bührener Schedetal.
Es waren 46 Anmeldungen, aber es waren dann doch 57 Teilnehmer die bezahlt hatten und an der Führung teilgenommen haben . Hansi Haberstock machte die Einführung, danach sagte Hartmut ein paar Worte wie der Ablauf ist und das bitte auf dem Rundweg geblieben werden sollte. Der Lachs hing schon am Feuer und war bei Rückkehr fertig.

Bei so vielen Teilnehmern wurde in 2 Gruppen aufgeteilt. 16 Personen gingen mit Hartmut der Rest mit Hansi und unserer Kräuterexpertin vom Naturpark Hann.Münden.
Vermutlich ist das Vertrauen in Hartmut nicht so hoch. Hartmut ging 15 Minuten vor der großen Gruppe, es wurde beschlossen nur 9 Kräuter zu sammeln: Girsch, Scharbockskraut, Gundermann, Brennnessel, Wilder Schnittlauch ( Weinberglauch ) Knoblauchsrauke, Wiesen-Labkraut, Spitzwegerich und Sauerampfer. Angefangen mit Sammeln wurde erst auf Höhe der großen Eiche.

Wenn das Wildkraut gefunden war, wurde ein großes Schild davor gestellt, so dass jeder die Pflanze bestimmen konnte. Jetzt ging es los und jeder fragte wo ist der wilde Schnittlauch. Als er gefunden und bestimmt wurde waren alle begeistert am sammeln dieser leckeren Wildart.
Am Feentunnel durfte niemand sprechen und mit ein wenig Fantasie konnte man die Feen hören. Eine gute Fee sitzt immer auf dem Tunnel und beschützt die Besucher. Auch ein Kolibrikasten in der Eiche wurde bestaunt und was ist das für ein kleines Einflugloch wurde gefragt, es handelt sich um einen Hornissenkasten.
An den Obstbäumen angekommen wurde auf die Wespenspinnen hingewiesen die im Hochsommer zahlreich an den Obstbäumen im Gras wohnen.
Am Hundeplatz wieder angekommen wurden die gesammelten Kräuter gewaschen und mit einem Mango und einem Himbeerdressing serviert. Außerdem gab es noch Bärlauch-
Frischkäse, eingelegte Bärlauchknospen und eingelegte Löwenzahnknospen und selbstgebackenes Vollkorn-Dinkelbrot. Der Flammlachs war inzwischen auch fertig und jeder Teilnehmer konnte sich 2 Brötchen mit Flammlachs abholen. An Getränken gab es Wasser, Apfelsaft aus dem Bührener Schedetal und Wein wer mochte. Um ca. 13:30 Uhr hatten sich alle Gäste verabschiedet und wir hörten nur volle Begeisterung über die gelungene Veranstaltung. Das Wetter hat sich natürlich auch von seiner besten Seite gezeigt.
Ein großer Dank geht noch an die Hundefreunde. Die uns die Lokalität zur Verfügung gestellt hat.
Rundbrief 1 – Jan. – März 2026 – Einiges zu berichten!
Liebe Teilnehmer*Innen, obwohl der März fast vorbei ist erinnere ich mich noch gerne an die vergangene Winterzeit. Dazu noch ein paar Wintereindrücke, Beobachtungen, Aufnahmen und Planungen mit Terminen. Wir hatten ja im neuen Jahr noch mal richtig Schnee bekommen und unsere Landschafthat und die Landschaft zeigte sich wunderschön im Schnee. Auch ein Rundgang durch das NABU Schutzgebiet war ein Erlebnis. Dabei trat das mühsame Schneeschippen und die manchmal heikle Verkehrslage in den Hintergrund.

Und manchmal gibt es besondere Spuren im Schnee, eine Schleifspur vom Biber.

Und dann sind wir uns auch mal begegnet, ohne Scheu konnte ich ihn ein paar Minuten beobachten!

Erfreuliche Eintragungen in unser Gästebuch…..

Und dann war da noch Sonntags früh um 8.00 Uhr ein aufgeregter Anruf aus Wibbeke. „In unseren Kaminofen da ist was los, es kratzt an der Scheibe, hat große Augen und riesige Krallen zum Fürchten!“ Na, wer ist denn da im Kamin runter gerutscht? Notfallkoffer geschnappt, extra dicke Handschuhe und dann ging es nach Wibbecke. Durch das Kaminfenster war ein verruster Kaminkauz, bzw. Waldkauz erkennbar. Zuhause erst mal entrust, untersucht und gewogen. Alles Okay, nach drei Tagen frei gelassen in seinem Revier. (Foto M.Hild 05.02.26)

Die letzten Tage im Februar wurde in der Feldmark wie jedes Jahr noch mal richtig geholzt. Bäume fallen, Hecken zerfetzt, radikal gestutzt oder ganz entfernt. Gehölze in der Landschaft werden heutzutage respektlos als Unkraut gesehen und entsprechendso behandelt. Die rote Liste von Flora und Fauna der Agrarlandschaft wird länger und länger, aber wen interessiert das schon. Mal ein Beispiel. Auf dem Weg ins Schutzgebiet kam ich oft an zwei recht einsamen Bäumchen vorbei und habe mich manchmal gefragt, ob die bei beiden wohl „Alt“ werden können?? Leider nicht, einfach umgesägt Der Auftraggeber teilte mit, dass Bäume größer werden, dann Platzmangel besteht und außerdem wäre alles genehmigt. Sagen die immer und auf Nachfrage erfahre ich immer Gegenteiliges.Die Landschafts- Ausräumer wissen ganz genau, dass weder Kontrollen noch Auflagen zu befürchten sind.

Zurück im Schutzgebiet macht die Sitzecke nicht mehr den besten Eindruck. Die Tischplatten haben sich gelöst und auch die Bänke sind nicht mehr so stabil. Nochmal repariert geht es wohl noch einigeZeit. Wir sollten aber mal über eine neue oder gebrauchte Garnitur nachdenken.

Schon seit Monaten beobachte ich im Bestand bei unseren Anpflanzungen häufig abgeschnittene oder abgebrochene Triebe. Dies geschieht weitgehend bei den Anpflanzungen im Gewässerrandstreifenund bei den jungen Gehölzen im Altgrasstreifen.Wer geht da durch unsere Gehölzstreifen und dezimiert die mit viel Aufwand und Kosten gesetztenBäume und Büsche. Wer da mal was beobachtet, bitte bei mir melden.

Besonders erfreulich hat sich ein vor paar Jahren angelegter Tümpel im Erlenwald entwickelt. Mit unserer Unterstützung, dazu Geduld, formen sich kleine Natur- Paradiese von selbst.

Kalle, auf dem Bild links, hat uns für immer verlassen. Ein persönlicher Freund und über 50 Jahre treuer DBV / NABU Begleiter. Bei unzähligen Aktionen und Einsätzen haben wir Kalle durch seinen Einsatz und Fachwissen schätzen gelernt. Auch im Bührener Schutzgebiet war Kalle in den ersten 10 Jahren immer mit dabei und nicht weg zu denken. Wir werden uns immer gerne an gemeinsame Zeiten erinnern und Kalle nicht vergessen.

Letzte Woche habe ich ihn endlich mal kurz beobachten können und wieder kein Fotoapparat dabei. Seit Jahren entwickeln wir unterschiedliche Lebensräume, u.a. offene Wiesenlandschaften, durchsetztmit einzelnen Sträuchern, Brachstreifen mit Ansitzwarten, alles für das Schwarzkehlchen. Hoffe, dass er nicht nur auf dem Durchzug war, sondern unser Bemühen als Brutvogel belohnt. Bernhard hat uns ein Bild zur Verfügung gestellt.

Eurer Schutzgebietsbetreuer HJH
2026-04-22 – Pflanzaktion zum Earth Day 2026
Ort: Schutzgebiet Bührener Schedetal. Treffpunkt: Waldecke Bauernbusch Jagdhaus (Siehe Foto) .Termin: Mittwoch der 22. April Beginn 10.00 Uhr bis ca 13.00 Uhr. Mit unserem Beitrag zum Tag der Erde wollen wir uns den unzähligen Aktionen anschließen. Im Fokus unserer Pflanzaktion unterschiedlichster Gehölze stehen Insekten, Schmetterlinge und Vogelarten, die stark gefährdet sind. Wir suchen Teilnehmer*Innen ob groß oder klein, alt oder jung, auch Schulklassen, die unsere Aktion unterstützen möchten. Bitte Spaten, Handschuhe und Trinkbecher mitbringen. Zum Abschluss gibt es Kaltgetränke, Kaffee & Kuchen. Anmeldung erforderlich bei: haberstock@gmx.net (Fotos: Archiv BB)
Unsere Aktion wird finanziell unterstützt von der N B U (Nieders. BINGO Umweltstiftung)
11-01-2026 Zur richtigen Zeit am Ort….
Eine zufällige und sehr interessante Begegnung hatte ich heute Nachmittag im Schutzgebiet Bührener Schedetal. Aus seiner Uferwohnung beäugte mich ein Biber einige Sekunden lang. Da er nicht gerade menschenscheu ist kam der Biber heraus auf die Eisfläche. Dann überquerte er etwas unbeholfen den Bach. Ohne Scheu untersuchte er das Ufer und schaute ab und zu in meine Richtung. Mit dem glatten Eis und dem Schnee im Uferbereich war er scheinbar nicht einverstanden. Der Aufenthalt über Wasser dauerte etwa drei Minuten um dann an einer eisfreien Stelle abzutauchen. HJH
07-01-2026 ….es geht voran beim BIBER

Der Baumeister kommt gut voran . Mittlerweile sind es einige kleine Dämme, die baut er im flachen Gewässer um mal schwimmen zu können. Weißte Bescheid….. Liebe Grüße von HJH !
04-01-2026 Bezaubernde Winterwelt im Schutzgebiet
Ausblick der geplanten Aktionen im Frühjahr 2026:
Die Anpflanzungen im Uferbereich sollen frei gemäht werden.

Geplante Pflanzungen am Gewässerrandstreifen und Grenzbepflanzung.

Die KITA Löwenhagen möchte gerne den Baum des Jahres 2026 im Rundweg mit unserer Unterstützung anpflanzen. Wer die Aktionen aktiv mit unterstützen möchte, kann sich bei mir melden. Wir können in Gruppen oder auch einzeln nach Einweisung tätig werden.






































































