13.10.2022

Liebe Teilnehmer*innen,

durch Bilder aufgelockert berichte ich kurz, was in den letzten Wochen geschehen und uns beschäftigt hat.

Etwas zurück liegend ist noch der anhängende Zeitungsartikel von unserer Sommerwanderung,

den sicherlich noch nicht alle gelesen haben. Die Rundwanderung war ein sehr schönes Erlebnis mit einer

überraschend hohen Beteiligung. Die eingelegte Pause bei Kaffee und Kuchen war nur schwer aufzulösen.

Mal ohne PS unterwegs im Schutzgebiet.

Der abgebrochene Ast muss noch beseitigt werden und weitere Bäume an den Wegen im oberen Teil des Schutzgebietes müssen diesjährig aus Verkehrssicherheitsgründen bewertet werden. Hierzu werde ich den Vorstand der Bührener Feldmarkgenossnschaft mit ein beziehen, denn es ist für mich nicht so klar wo die Weggrenze verläuft und wer für welchen Baum zuständig ist.

Diese weit über den Weg reichende Äste sind zum teil Morsch und bilden schon ein Gefahrenpotential.

Unermüdlich, so auch dieses Jahr während der wochenlangen Trockenzeit war unser Baumretter Martin mit dem Wassertank im Schutzgebiet unterwegs um die Bäume am Lehrpfad zu gießen. Herzlichen Dank dafür, aber auch an Hartmut, der Martin dabei unterstützt hat.

Der NABU Northeim und der FV haben Wassersäcke für das Schutzgebiet gekauft, sodass die Bewässerung der Bäume nachhaltiger wirkt. Sie fassen ca. 75 Liter und das Wasser sickert nach und nach in den Wurzelbereich. Eine große Erleichterung, denn der Gieß-Rhythmus hat sich dadurch deutlich verlängert.

Wir waren bei den Wassersäcken. Sie sollten nach Beendigung der Gießperiode abgebaut, gereinigt und eingelagert werden. Lässt man sie im Gelände, könnten sie ungefragt plötzlich verschwunden sein und woanders eingesetzt werden.

Oder die Mäuse werden neugierig und knabbern sich eine Tür in ihr neues Zuhause. Auch deshalb ist es wichtig die Säcke dann zeitnah abzubauen.

Weiterhin werden die Feldraine tot gepflegt und das Artensterben in der Feldflur geht weiter. Ein weiteres Schutzgebietsschild wurde gleich mit geschreddert.

Ökoplatt: Links liegt das Schutzgebiet und hier auf dem breiten Wegrain hatte sich in den letzten Jahren ein Artenreicher Wegsaum gebildet.

Rechts die Ackerfläche bewirtschaftet ein Öko-Landwirt, der wohl mal wieder ein ökologischen Ausraster hatte. Alles platt geschreddert, obwohl die Graben- und Wegparzelle im Eigentum der Feldmarkgenossenschaft und er dort im Grunde nichts zu suchen hat. Es gibt aber auch Öko-Landwirte, die nachhaltig und im Einklang mit der Natur bewirtschaften.

Es geht aber auch anders. Hier zum Beispiel in der Gemarkung Dankelshausen wird der Wegsaum hälftig geschreddert. Somit bleibt ein Teil des Brachstreifen stehen, in dem die Insekten überwintern können, Nahrung und Deckung für viele Tierarten bleibt erhalten.

Schaut mal genau hin, lächelt die Fledermausdame nicht sogar ein bisschen? Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder mal Langohren in den Händen gehabt und war schon der Meinung, die schauen immer freundlich.

Vor vierzehn Tagen hatte ich einen Junghabicht aus Lenglern abgeholt, der nicht mehr fliegen konnte. Erst Untersuchung hatte ergeben, dass kein Flügelbruch, sondern eine starke Prellung ihn stark behinderte. Wahrscheinlich wo gegen geflogen.

Die nächsten drei Tage kam er in einen engen Käfig zur Erholung. Dann haben wir ihn Geschüh mit Langleine angelegt, dies verbunden mit einem Sitzblock.

Jetzt konnte er seine Flugmuskeln trainieren und nach drei Tagen war er bereit zur Auswilderung.

Am Samstag, dem 15. Oktober ab 13.30 Uhr haben wir einen Pflegeeinsatz im Schutzgebiet. Wir treffen uns im unteren Bereich an der Sitzgruppe. Wir wollen weitgehend die Anpflanzungen vom Brennesselbewuchs befreien, für einen guten Start im Frühjahr.

Handschuhe bitte mitbringen. Zum Abschluss gibt es Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränke. Bitte Tasse, Glas mitbringen.

Bei Regen fällt die Aktion aus und wird verschoben. Nachfragen unter 015154838952.

Würde mich freuen, wenn wir uns dort treffen.

Schöne Zeit wünscht HJH

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