25.04.2024

Liebe Teilnehmer*Innen,

Kunterbuntes vielfältiger Art gab es in den letzten Monaten zu Sehen und Erleben, so u.a. ca. zwei Wochen vor Ostern bei einem Bau und Gartenmarkt. Nicht nur uns Blumen und Gartenliebhaber zieht es jedes Frühjahr zu den verschiedenen Gewächs und Blumenangeboten. Auch verschiedene Insekten besuchen die umfangreiche Blütenpracht der Märkte, so wie hier das beobachtete Taubenschwänzchen. Diese Art ist weit verbreitet und können als Wanderfalter weite Distanzen von mehreren 1000 km zurück legen.

Den letztjährigen Baum des Jahres, die Moorbirke, war in den hiesigen Baumschulen im letzten Herbst nicht zu bekommen, oder sollte an die 200,-€ kosten. Kleiner im Stamm und dadurch erschwinglicher habe ich die Moorbirke im Netz bestellt und im April zwischen die obere Baumreihe gepflanzt. Für den Herbst versuche ich noch den Baum des Jahres 2024, die Mehlbeere zu bekommen, scheint ebenfalls nicht so einfach.

30 Jahresbäume stehen mittlerweile am Rundweg und informieren den Besucher. Schon mehrmals wurde mir gesagt: „Es ist ja sehr interessant und ich wusste ja gar nicht das es so viele Baumarten gibt“.

Die Niedersächsische Bingo Naturschutz- Stiftung unterstützt ein weiteres Mal eine fortführende Anpflanzung für ein „Buntes Schedetal“ Vorab hatte ich die einzelnen Pflanzstandorte mit Fähnchen markiert.

Nachdem wir den ersten Termin im Januar wegen der ungünstigen Wetterlage verschieben mussten, haben sich Caro, Hans und Dirk im März zum Anpflanzen getroffen.

Nach knapp zwei Stunden waren 54 Sträucher in der weichen Erde verstaut und die fleißigen Teilnehmer*Innen konnten sich zum Abschluss mit selbst gebackenen Kuchen und Getränken stärken.

Dazu auch ein Pressebericht von der HNA im Anhang.

Am Dienstag nach Ostern kam ich in das Schutzgebiet um die Restanpflanzung zu markieren. Entsetzt war ich über den Anblick der bachbegleitenen Auen-Wiesen. Obwohl die Wiesen schon seit Wochen weitgehend unter Wasser standen oder sehr nass waren, wurde geschleppt. Tiefe Spuren und aufgerissene Grasnarbe zeugten von wenig Fingerspitzengefühl und habe den Umgang mit den anvertrauten Pachtflächen schon als sehr brutal empfunden.

Üblich ist ja das Abschleppen der Wiesen im Frühjahr dessen Sinn ich noch bei Mähwiesen erkennen kann. Diese NABU Wiesen werden beweidet und es besteht dazu überhaupt keine Notwendigkeit. Auch zum Schutz der hier vorkommenden Amphibien, Insekten, Wiesenameisen und Wiesenvögel sollten solche Maßnahmen unterbleiben.

Der Pächter teilt auf Anfrage mit, dass er nur auf trockenen Wiesenbereichen geschleppt hat!

Meine Wahrnehmung und auch die von mir gemachten Bilder sagen eindeutig gegenteiliges aus. Es ist ja nicht das erste mal, dass ich als Schutzgebietsbetreuer die Erfahrung mache, dass von mir festgestellte Verfehlungen als nicht Wahrheitsgemäß dargestellt und so auch weiter kommuniziert ein mögliches Vertrauensverhältnis nachhaltig schädigt. Diesen respektlosen Umgang habe ich früher anders kennen lernen dürfen und dafür bin ich sehr, sehr DANKBAR!

Ein Auszug meiner gemachten Bilder.

Zum Abschluss noch kunterbuntes aus dem Schedetal.

Für den Spätsommer planen wir eine öffentliche Rundwanderung durch das NABU Schutzgebiet Bührener Schedetal.

In meiner Funktion als Schutzgebietsbetreuer und mit euch vom Förderverein stellen wir Aktivitäten, Umsetzungen und mögliche Planungen vor. Unterhalb des Feentunnel an der Sitzecke bieten wir dann für Teilnehmer*Innen Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke, leckeren Fisch und selbst gemachten Honig an.

Alles rund um die Veranstaltung gibt es dann mit der nächsten Rundmail.

Euer Schutzgebietsbetreuer und 1. Vorsitzender HJH

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